Jahrestagungen

Die Jahrestagungen des House of Pharma & Healthcare unter dem Titel „Pharmastandort Deutschland im internationalen Wettbewerb“ widmen sich aktuellen Problemen der Gesundheitspolitik, zeigen Lösungsperspektiven auf und bieten wertvolle Möglichkeiten der Begegnung. Sie bringen auf einer Plattform Experten und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zum Meinungsaustausch über Fragen zusammen, die für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland von Bedeutung sind.

Die 8. Jahrestagung House of Pharma & Healthcare findet am 02. und 03. September 2019 auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Rückblick: 7. Jahrestagung House of Pharma & Healthcare 2018

PATIENTENPREIS 2018 - Persönlicher Medikationsplan für bessere Therapietreue

"Therapietreue und Patientenadhärenz verbessern" - unter diesem Leitsatz wurde der diesjährige Patientenpreis ausgelobt und im Rahmen der 7. Jahrestagung des House of Pharma & Healthcare verliehen. Mit dem Modellvorhaben ARMIN wurde die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen mit dem Deutschen Patientenpreis 2018 ausgezeichnet. ARMIN ist ein gemeinsames Pilotprojekt, welches die Kassenärztlichen Vereinigungen und Apothekerverbände der Bundesländer Sachsen und Thüringen  gemeinsam mit der AOK plus seit 2014 verfolgen. mehr

Fokus, Partnerschaft, Diversität

Als Belén Garijo, seit 2015 Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Healthcare der Merck KGaA, vor sieben Jahren nach Darmstadt kam, befand sich das Unter nehmen in einer kritischen Situation. Seit langem hatte es kein bedeutendes neues Medikament mehr auf den Markt gebracht. „Wir mussten unsere Strategie und unsere Unternehmenskultur überdenken", sagte Garijo bei der Jahrestagung des House of Pharma & Healthcare im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Lisa Nienhaus. mehr

Maßgeschneiderte Erstattung für maßgeschneiderte Therapien

Brauchen wir Kostenintelligenz, um die Herausforderungen zu meistern, die sich dem Gesundheitswesen angesichts einer alternden Gesellschaft und immer teurerer Therapien stellen? mehr

Maschinelles Lernen ist kein Kinderspielzeug

Maschinen können lernen. Wenn sie das in tief gestaffelten Netzwerken tun, die der Verschaltung menschlicher Neuronen nachempfunden sind, spricht man von „deep learning“. Vor zehn Jahren kannte man diesen Begriff noch nicht, mittlerweile sei er aber „unheimlich en vogue“ und auch „in der Medizin ein Buzzword“ geworden, sagte Moderator Stefan Schmitt, die die Möglichkeiten analysierte, die maschinelles Lernen für Diagnostik und Therapie bietet. mehr

Bessere Identifikation für mehr Sicherheit

Das Gleiche ist nicht dasselbe. Das gilt nicht nur in der Grammatik, sondern auch in der Pharmazie, und darum ging es in dem von AbbVie Deutschland angebotenen Workshop „Original - Biologika und Biosimilars: Ist die wirkstoffbezogene Nebenwirkungsmeldung eine regulatorische Lücke, die geschlossen werden muss?“ Das Problem: Original - Biologika und Biosimilars, also nichtidentische Nachahmerpräparate, haben in der EU einen identischen Wirkstoffnamen (INN). mehr

Der Himmel ist nicht nur über Boston blau

Wie kann man den Wissens- und Technologietransfer zwischen Start-ups und Großunternehmen im Gesundheitsbereich in Europa verbessern? Diese Frage wurde in einem von der Hessen Trade & Invest GmbH veranstalteten Workshop exemplarisch durch die Vorstellung der Initiative Health Axis Europe Partnering (HAEP) beantwortet. Es handelt sich dabei um ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Internationalisierung von Spitzenclustern gefördertes Projekt. mehr

Mutige Innovatoren können durch Digitalisierung nur gewinnen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens eröffnet bisher unbekannte Quellen der Information und erschließt innovative Instrumente der Vernetzung, von Medikamenten-Apps über virtuelle Arztbesuche bis hin zum optimierten Design klinischer Studien und vielfältig ausdifferenzierten Formen des Marketings. Neue Speichertechnologien und leistungsfähigere Analysemöglichkeiten machen es immer einfacher, den rasch anschwellenden Strom von Gesundheitsdaten zu erfassen und zielgerichtet auszuwerten. mehr

Die Mehrzahl aller Zulassungen für Biopharmazeutika

Der Biotechnologie kommt in der Medizin eine wichtigere Rolle zu denn je zuvor. 51 Prozent aller Arzneimittel, die 2017 in der Europäischen Union zugelassen wurden, waren Biopharmazeutika, erklärte Dr. Folker Ruchatz (Boehringer Ingelheim) in dem von vfa bio veranstalteten Workshop „Medizinische Biotechnologie in Deutschland“. mehr

Der Europäische HTA-Prozess in der Kontroverse

Nur wenige europäische Gesetzesinitiativen im Gesundheitsbereich haben in jüngster Zeit so kontroverse Diskussionen hervorgerufen wie die von der Europäischen Kommission im Januar 2018 vorgeschlagene Verordnung zur einheitlichen klinischen Bewertung von Gesundheitstechnologien (Health Technology Assessment – HTA). Insbesondere Deutschland und Frankreich kritisieren eine verpflichtende gemeinsame Nutzenbewertung. mehr

Krankheiten aufhalten, bevor sie ausbrechen

Die Fortschritte der medizinischen Diagnostik werden es in Zukunft immer mehr erleichtern, Krankheiten zu erkennen, bevor sie Symptome verursachen, und folglich therapeutisch so rechtzeitig einzugreifen, dass ihr Ausbruch verhindert werden kann. Das daraus abgeleitete Konzept der „Disease Interception“ wirft aber nicht nur medizinische, sondern auch ethische und finanzielle Fragen auf. mehr

SCIENCE SLAM 2018 - IN JE DREI MINUTEN DIE GUNST DES PUBLIKUMS GEWINNEN

Schlagartig und schwungvoll brachte der Science Slam, der in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfand, nach der Mittagspause vormittags verbrauchte Energien zurück. Mit W itz und Sachkenntnis präsentierten fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in je drei Minuten einen Einblick in ihre Forschung. Zum Gewinner kürte das Publikum Emir Puyan Taghikhani aus Erlangen (2.v.l.), dem es außerordentlich gut gelang, die „Bedeutung des Transportproteins OATP4C 1 für die renale Homöostase“ auch all jenen zu erklär en, die noch nie etwas davon gehört hatten. Die Plätze zwei und drei belegten Dr. Sorwe Mojtahed Poor aus Frankfurt (2.v.r.) und Tobias Miesler aus Würzburg (1.v.r.).


Impressionen der Jahrestagung